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Salvador Entdecken

Auf dieser Seite werden Sie Salvador aus touristischer Sicht erfahren. Für einen globaleren Eindruck besuchen Sie doch bitte diese Seite ! ... Hier !

Pelourinho und San Antonio

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Zu behaupten, das Pelourinho ist Salvador, würde dieser Stadt nicht einmal annähernd gerecht. Was man jedoch ohne Weiteres sagen kann, ist dass das Pelourinho einen Besuch in Salvador schon alleine rechtfertigt.
Das historische Zentrum der Stadt wurde erst ab Mitte des 20ten Jahrhunderts aus seiner Vereinsamung geholt und von da an Stück für Stück restauriert. Vor dieser Zeit galt es als Favela im Zentrum der Stadt, wurde von Prostitution und Drogenhandel kontrolliert und war aufgrund mangelnder Restauration starkem Verfall ausgesetzt. Erst nach ersten "Aufräumarbeiten" wurde der Pelourinho in den 80ger Jahren zum Weltkulturerbe der UNESCO ernannt und bis ins Jahr 1993 (und teilweiße auch noch heute) großzügig renoviert. Mittlerweile ist er für seine atemberaubende Architektur, die eine Mischung zwischen religiösen und barocken Einflüssen widerspiegelt und durch ihren Farbenreichtum besonders auffällt, in der ganzen Welt berühmt. Aber das Pelourinho ist auch ein Ort der Geschichte und der Kultur. Unzählige Geschichten lassen sich an den historischen Orten dieses alten Viertels entdecken und eine große Anzahl Musik-, Tanz- und Theatergruppen fühlen sich hier zuhause.

Es ist ein Ort, den man am besten mit einem einheimischen Führer erkundet, um seinen ganzen Reichtum wahrnehmen zu können. Und noch ein weiterer Rat: Gehen Sie auf keinen Fall alleine in die kleineren Gassen der Pelourinho-Peripherie. Die Favelas sind nahe und einige junge "ladraos" (Diebe) könnten Sie um einige Wertsachen erleichtern (leider immer noch ein weitverbreitetes Übel im Pelourinho).

Einige Orte, die Sie im Pelô nicht verpassen sollten: die Kathedrale, die Kirche Sao Pedro dos Clerigos, die Kirche des Ordem Terceiro de Sao Domingos de Gusmao, die Kirche Sao Francisco, die Kirche Ordem Terceiro de Sao Francisco, die Kirche Nossa Senora do Rosario dos Pretos und das Jorge Amado - Haus.

Elevador Lacerda

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1873 erbaut und erst vor kurzem renoviert, legt der Aufzug die 73 Meter zwischen Unterstadt und Oberstadt in stolzen 30 Sekunden zurück. Er ist die wichtigste Verbindung zwischen den beiden Stadtbezirken und gehört zu Salvador wie der Eiffelturm zu Paris.
Innerhalb Ihres Besuchs in Salvador erlaubt er Ihnen den Besuch des Pelourinho unmittelbar mit dem des Mercado Modelo zu verbinden.

 

 

 

Mercado Modelo

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In der Unterstadt, unmittelbar zu Füßen des Lacerda Aufzugs befindet sich der Mercado Modelo. Dieses pompöse Gebäude diente einst als Sklavenmarkt, wurde während eines Brandes 1984 vollständig zerstört, jedoch direkt im Anschluss wieder originalgetreu aufgebaut und beherbergt heute mehr als 250 Läden in denen salvadortypische Produkte und Handwerk angeboten werden. Der perfekte Ort um ein Souvenir zu ergattern.

 

 

 

 

Forte São Marcelo

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Als wahre Kuriosität im Hafen liegend, wurde der Bau dieses vollkommen runden Inselforts bereits im 17 Jahrhundert begonnen, jedoch erst im ausgehenden 19ten Jahrhundert abgeschlossen.
Es  besitzt einen sehr schönen Ausblick auf die Ober- und Unterstadt und ein wunderbares Restaurant.
Zu erreichbar ist das Fort via Boot vom Schiffsterminal, direkt hinter dem Mercado Modelo gelegen.

 

Solar do Unhão

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Direkt unter dem zentralen Platz der Stadt (Campo Grande) breitet sich dieses Häuserensemble in bester Meereslage an den Hängen Salvadors aus. Hier wurden im 18ten Jahrhundert viele Schlachten geschlagen. Heute geht es da schon bedeuten friedsamer, wenn auch nicht weniger interessant zu: das Museum der modernen Künste hat hier Einzug bezogen und lockt seit dem mit tollen Ausstellungen, einem malerischen Skulpturengarten, einem kleinen Strändchen, einem vorzüglichen Restaurant und vielen Konzerten und Workshops Woche für Woche.

 

Farol da Barra und das Schifffahrtsmuseum

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Am Eingang der Bucht gelegen, existiert ein Fort, von dem in seiner Mitte ein wuchtiger Leuchtturm in den Himmel stößt - der Farol da Barra. Eines der Wahrzeichen Salvadors.
Dieser, im 17ten Jahrhundert erbaute Leichtturm ist der älteste ganz Südamerikas. Er hatte seine entscheidende Bedeutung darin, die passierenden Schiffe um die Sandbänke und küstennahen Felsen zu leiten und damit die Ein- und Ausfahrt in den für lange Zeit wichtigsten Hafen Südamerikas zu erleichtern. Im ausgehenden 19ten Jahrhundert wurde er zur heutigen Form ausgebaut und in den 30er Jahren des 20ten Jahrhunderts mit Elektrizität ausgestattet.
Er ist nicht nur für seine malerische Aussicht bekannt, bei der sich die atlantische Küstenlinie und die gigantische Bucht für einen kurzen Moment vereinen, sondern beherbergt in seinem Innern auch ein kleines Schifffahrtsmuseum und eine nette Bar.

Das Carlos Costa Pinto Museum

Salvador_MuseoCostaAus einer alten Résidence im schicken Viertel Vitória hat ein wohlhabender Kunstsammler einen Ort geschaffen, der heute die  wohl schönste Ausstellung Brasiliens von Dekorations- und Designobjekten beherbergt. Es ist, ähnlich wie der Solar do Unhao, ein Ort avantgardistischer Atmosphäre und weiß auch noch mit eigenem Restaurant zu bestechen.

 

 

Museum der Kunst Bahias

Salvador_MuseoArtBahiaIn der Nähe des Carlos Costa Pinto Museum, auch in Vitória, befindet sich das Museum der Kunst Bahias in einem anderen nicht weniger geschichtsträchtigen Hause.

 

 

 

Die Kirche des Senhor do Bonfim

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Diese Kirche, in Hafennähe auf der Itapagipe Halbinsel im Norden Salvadors liegend, ist die wichtigste religiöse Städte Salvador und Bahias. Der Bonfim-Kult, angeheizt durch die unzähligen Wunder, die ihm angerechnet werden, bildet eine Mischung aus katholischem Kolonialeinfluss, afrikanisch-brasilianischer Mythologie und dem Nahen Oxala-Kult.  Aus dieser Mischung heraus entspringt auch die Sage um die kleinen bunten Bändchen (fitas), die einem fortwährend umgebunden werden. Jede Farbe ehrt nicht nur einen katholischen Heiligen, sondern auch eine Gottheit aus der afrikanisch-brasilianischen Mythologie (Orixas). Blau steht hier zum Beispiel für Yemanja, die Göttin des Meeres und des Glaubens. Jeder hat seine eigene Schutzgottheit und darf deshalb streng des Glaubens nach auch nur diese, seine Farbe tragen. Um herauszufinden welche Ihre ist, gibt es nur ein Mittel: Besuchen Sie auf einem der Candomblé-Feste eine Wahrsagerin - Sie wird es Ihnen sagen!
Mehr über das Candomblé Hier !

Dique do Tororó

Salvador_DiqueTororoDieser künstliche See östlich des Zentrums und der ihn umgebende Park stellen eine einmalige Naturzone innerhalb Salvadors dar. Der ehemalig zu den Befestigungsanlagen Salvadors gehörende Streifen wird heute von vielen Einwohnern als Ruh- und Sportzone genutzt. Außerdem finden hier viele Events unter freiem Himmel statt. Er gilt durch seine übergroßen Orixa-Figuren, die Mitten im See von Fontänen umringt ihren Platz finden, auch als eines der Wahrzeichen der Stadt.

 

 

 

CAPOEIRA

salvador_CapoeiraDie Capoeira ist eine Mischung aus Kampfsport, Tanz und Musik, die seine Ursprünge in der afrikanischen Kultur und der Auflehnung der Sklaven unter der Herrschaft der Kolonialmächte findet. In der Ausübung der Capoeira vereinten die damaligen Sklaven ihre Grundbedürfnisse zu einer intensiven Form: die Hingabe zur afrikanischen Spiritualität und Tradition (Tanz und Musik) und die Möglichkeit die während der Tyrannei aufgestauten Aggression abzulassen. Aus Angst verboten die weißen Herrscher daraufhin den Tanz zwischen dem 19ten und 20ten Jahrhundert für mehr als 50 Jahre .
Die strenge physische Szenographie, die eine große Körperstabilität, Flexibilität und Ausdauer voraussetzt, wird von Gesängen und Musik begleitet. Hier findet man heute noch die traditionellen Instrumente wie Berimbau, Atabaque, Agogo oder Pendeiro.
Der Ursprung der Capoeira befindet sich wohl weiter nördlich, in einem Gebiet, was heute dem Bundesstaat Pernambuco zu gerechnet wird. Nichtsdestotrotz gelten Salvador und Bahia als die Zentren der Bewegung weltweit. Überall an den touristischwertvollen Stätten Salvadors treten daher fortlaufend Capoeira-Gruppen auf.

 

CANDOMBLE

Salvador_candombleDas Candomblé ist eine afro-brasilianische Religion. Sie wird in Teilen Brasiliens und seinen Nachbarstaaten ausgeübt.
Unter den schwarzen Sklaven entwickelt, wurde das Candomblé von der katholischen Kirche früh verboten, von Seiten des brasilianischen Staates kriminalisiert und daher bis zum offiziellen Ende der Sklaverei 1888 in geheimen Ritualen durchgeführt. Jedoch auch nach 1888 wurde Sie in der Diktatur bis 1984 bekämpft.
Als eine subtile Mischung katholischer Heiliger mit afrikanischer Mythologie stellen sich die mehr als 100 Orixas (ausgesprochen: "Orischas"), die Gottheiten des Candomblé, die jede Erdelementen zugeordnet werden (Wasser, Feuer, Wald, Luft, etc.), dar. Allerdings werden nur etwa ein Dutzend der Gottheiten auch mehrheitlich verehrt. Assoziiert wird jede Orixa mit ganz speziellen Charaktereigenschaften und Huldigungszeremonien in den eigens dafür vorgesehnen "Terreiros" (Tempel) und einer ganz bestimmten Farbe. Die Rituale um den Orixa-Kult in den Terreiros begreifen vor allem streng festgelegte Gesänge, Tänze, Weihungen und Mahlzeiten mit ein. Zum Ende hin manifestieren sich die Götter dann in den Praktizierenden mit dem Erlangen einer tranceartigen Phase.
Das Condomblé ist mittlerweile eine der beliebtesten Religionen Brasiliens. Zählungen belegen, dass alleine in der Stadt Salvador 2230 Terreiros zur Huldigung der Orixas existieren. Besonders die Rolle der Frau im Candomblé wird immer wieder hervorgehoben. Sie gilt hier als die oberste "madre dos santos" (Mutter des Geistes)

Touristen sind zu einigen Candomblé-Veranstaltungen eingeladen. Leider stellen diese oft lediglich eine Einnahmequelle zum späteren Ausrichten der wahren Zeremonie dar und sind daher generell für Touristen ausgelegt. Interessant sind sie trotz alledem und Sie können sich von einer Wahrsagerin darüber aufklären lassen, wer denn Ihre persönliche Orixa ist und welche Bandfarbe Sie sich dementsprechend um ihr Handgelenk binden sollten.

Diejenigen jedoch, die tiefer in die Religion eintauchen möchten, sollten viel Zeit und die Empfehlung eines regelmäßigen Terreiro-Gängers mitbringen.

 

DIE  STRÄNDE

Salvador_PraiasSalvador liegt ebenso am Atlantischen Ozean wie an der größten Bucht Südamerikas. Sein Hafen allerdings entwickelte sich fast ausschließlich in geschützter Buchtlage, was dazu führte, dass an dieser Flanke Salvador kaum ein Stück Küste in seiner ursprünglichen Form erhalten ist.

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Tatsächlich ist der einzig wirkliche Strand Salvadors in Buchtlage eben jener Strand des Porto da Barra, der im gleichnamigen Viertel angesiedelt ist und in nur 3 Minuten zu Fuß von unserer Pousada aus zu erreichen ist. Nicht sehr groß, ist er malerisch zwischen Fort Santa Maria und dem Hügel der San Antonio Kirche eingeschlossen. Innerhalb der Woche gilt er als relativ ruhig, wird Wochenendes jedoch zum wahren Party-Strand.
Innerhalb des selben Viertels, allerdings in Atlantiklage, finden Sie den einzigen anderen Strand nahe des Zentrums.
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Sehr viel größer als der vorherig genannte und von dem Nachlass eines ehemaligen Korallenriffs relativ geschützt, finden Sie innerhalb natürlich entstandener Schwimmbecken, die ruhigeres und wärmeres Wasser mit einschließen als der stürmische Ozean, auch hier eine nette Bademöglichkeit. Der wildere Abschnitt des Strandes ist ein unter Surfern viel frequentierter Ort.
Wenn Sie nun ein Zimmer im Noa Noa beziehen, haben Sie also die Möglichkeit die einzigen beiden Strände in Zentrumsnähe innerhalb von nicht mal 5 Minuten zu Fuß zu erreichen.

Die großen und wahren Strände finden Sie allerdings an der Atlantikküste im Nord-Osten der Stadt.

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Nach einigen langweiligeren Küstenkilometern beginnen sie ungefähr ab dem Viertel Costa Azul und erstrecken sich beinahe ohne Unterbrechung bis in den tiefsten Norden-Osten hinein. Auch wenn Sie durch den stürmischen Ozean und harten Wellengang für ein ruhiges Bad eher ungeeignet sind, so waren Sie doch seit dem Anfang der Bewegung ein Mekka für jedweden Wassertrendsport. An manchen Ständen jedoch bilden Korallenriffe einen natürlichen Schutz vor den Wellen und gewähren hier (zum Beispiel am Strand von Jaguaribe, Flamingo, Itapua und Flamengo) ein angenehmeres Badevergnügen. Diese Strände befinden sich allerdings in etwa 30 Kilometer Entfernung zur Pousada und schon auf Flughafenhöhe.

Andere Strände können Sie erleben, wenn Sie sich dazu entscheiden Salvador für einige Zeit den Rücken zu kehren. Im Auto erreichen Sie, gen Norden auf der Linea Verde fahrend, innerhalb von 1 bis 2 Stunden die Strände Praia do Forte, Imbassai und Costa do Sauípe. Mit dem Schiff haben Sie die Möglichkeit auf eine der 63 Inseln der Bucht zu gelangen (z. B. Ilha de Itaparica, Fahrtzeit: 45 Minuten) oder noch ein bisschen weiter den Strandort Morro do Sao Paulo (2 Stunden) zu erreichen. Auf unserer Seite „Der Bundesstaat Bahia“ finden Sie weitere Informationen. Klicken Sie   ... Hier !

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KULINARISCHES

Salvador_ComidaDie lokale Küche ist mit Sicherheit eine der typischsten Brasiliens und eine Mischung von afrikanischen und indigenen Zutaten und Rezepten. Sie zeichnet sich besonders durch die Verwendung von Meeresfrüchten, Palmöl und Kokosmilch aus. Grade die Mischung aus Palmöl mit anderen exotischen Zutaten stellt sich öfters als schwierig für europäische und nordamerikanische Mägen heraus. Allerdings achten die hiesigen Restaurants auf diese Problematik und lösen sie durch feinere Dosierung dieser Zutaten. Die bekanntesten der hiesigen Platten sind: Moquecas, Esopadas, Escabeche, Bobo de Camarao, Vatapa und Sarapatéis.
Zur leichten Verwirrung kann es bei dem Gericht "brasilianischer Cuscuz" kommen. Es hat seinen Ursprung in der Region Sao Paulos und geht zweifellos auf die Vielzahl von libanesischen Einwanderern in dieser Region zurück, hat allerdings tatsächlich wenig mir seinem nordafrikanischen Namensvetter zu tun.
Aus dem Süden Brasiliens oder sogar Argentinien kommend, ist auch das Rindersteak unter Brasilianern sehr beliebt und gilt als eines der Besten der Welt. Leider können die Brasilianer wenig mit den Begriffen "blutig" oder "durch" anzufangen. Hier wird immer "gut durch" serviert. Bestehen Sie also wiederholt auf ein blutiges Steak um auch ein solches in Empfang nehmen zu können.

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Rezepte der brasilianischen Küche
ReceitaseMenu.net
Receitas Culinárias

Kandiszucker ist in der bahianischen Küche allgegenwärtig und wird zum Beispiel mit Kokosraspel verwendet um typische weiße oder braune Cocadas herzustellen (Vorsicht: sehr süß!) Obwohl Brasilien eines der größten Kakao-Anbauländer ist, git die hiesige Schokolade von minderer Qualität (der beste Teil der Produktion wird stets exportiert). Auch die Desserts sind normalerweise stark übersüßt.
Die "mingau" (Nachtisch) sind ebenfalls sehr beliebt, allerdings ungleich freundlicher zu Ihrem Magen.

Ein guten Einblick in die lokale Küche bietet auch einen der traditionellen Märkte Salvadors zu besuchen (z. B. Mercado Sao Joaquim / Feria Sao Joaquim). Hier erfahren Sie alle typischen Produkte in einer bunten und abenteuerlichen Atmosphäre.

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Auf der Straße essen, das gehört einfach zu Südamerika, und so finden Sie auch hier in Salvador stets eine große Zahl an Möglichkeiten sich einen kleinen Happen im Vorbeigehen zu genehmigen. Da gibt es zum Beispiel die Bolinhos (kleine Kuchenstücke), Empanadas (Teigtaschen) mit Shrimp-, Krabben- oder Fleischfüllung oder das Pao de Quejo (Brot mir Käsefüllung). Die größte Spezialität sind jedoch zweifelsohne die Acarajé, die an jeder Ecke in Salvador angeboten werden. Ein kleiner Tipp: Achten Sie darauf, sich nicht zu viel von der Pfeffersoße auf ihr Acarajé tun zu lassen, sonst wird es schnell sehr scharf.

Natürlich ist auch das Fastfood der westlichen Welt bereits in Salvador angekommen und wird vor Allem in den großen Shoppings von den verschiedenen bekannten Marken angeboten.

Wollen wir allerdings nicht die Restaurants "a kilo" und die Churascarias vergessen. Zwei sehr brasilianische Arten Essen zu gehen.
Das Prinzip der Restaurants „a kilo ist folgendes: ein sehr großes und rechhaltiges Büffet wird angeboten. Sie können Ihren Teller nach Ihrem Gusto befüllen, müssen aber vor dem Essen an der Kasse bezahlen - abgerechnet wird pro Kilo. Diese Art von Restaurant gilt als eine günstige Alternative. der Preis schwankt abhängig zur Reichhaltigkeit und Qualität des Büffets. Achtung: Getränke kosten extra.
Die Churascarias gehen das Ganze genau von der anderen Seite her an: Der Preis bleibt gleich und Sie können schlemmen so viel Sie wollen. Ein großes Büffet (Salate und Desserts) steht Ihnen zum Nachfüllen bereit und ein Kellner kommt alle 5 Minuten an Ihrem Tisch vorbei um Ihnen alle möglichen Arten von fleischgewordenen Köstlichkeiten anzubieten. Wie bei den Kilo-Restaurants variiert auch hier der Preis je nach der Qualität und der Auswahl des Angebots.

 

DIE "SHOPPINGCENTER"

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Das europäische Modell der Einkaufsstraße, lässt sich nur teilweiße auf Brasilien übertragen. Zwar gibt es in allen großen Städten Ansätze von Geschäftsstraßen, allerdings verlagert sich der absolute Großteil des Konsums auf die vielen Shoppingcenter, die sogar ihre bekannten in Europa und den USA in Größe, Modernität und Absatz in den Schatten stellen.
In Salvador wie anderorts in Brasilien sind diese Giganten absolute Konsumtempel und Wappentiere dieses sich so rasant entwickelnden Landes. 3 Shoppingcenter gelten als ´"die Großen 3": das Shopping Barra (im gleichnamigen Viertel gelegen und das älteste der Stadt), das Shopping Iguatemi (besitzt die größte Bandbreite an Preisklassen und Produkten) und das Shopping Salvador (nur einige Meter vom Iguatemi entfernt ist es das größte). Viele Modeläden sind im Zuge von Franchising allerdings in allen der Großen 3 anzutreffen.

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Gut, die Shoppings sind keine Touristenattraktion im eigentlichen Sinne, aber für ein besseres Verständnis der Gesellschaft dieses Landes und den Weg den Brasilien momentan geht, kann ein Besuch sehr aufschlussreich sein. Spürt man hier doch am Besten, wie unglaublich viel wirtschaftliche Dynamik in diesem so riesigen Land steckt, was für Mengen an Kapital sich hier teilweise akkumulieren und wie die wirtschaftliche Elite dieses Landes für sich wie selbstverständlich beansprucht auch ein Teil der sogenannten "ersten Welt" zu sein. Hier geht das Selbstverständlich der Brasilianer plötzlich über Strand, Karneval und Samba hinaus, hier spielen plötzlich auch Mode, Design und Technik made in brazil eine Rolle. Den auch genau das ist Brasilien: der Zusammenstoß der Gegensätze, von Ober- und Unterschicht, von Tradition und Moderne. Man muss dieses Bild für sich begreifen, um eine bessere Ahnung davon zu haben, in was für einer Welt wir alle leben.